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Das Jahr 2017 der Frauen-Nationalteams in Zahlen

  • 19.12.2017

Welches Frauen-Nationalteam (von der U-16 bis zum A-Team) kann im Jahr 2017 die beste Statistik vorweisen? Welche Spieler haben am meisten Tore erzielt? Und welches Team durfte im vergangenen Jahr die grössten Erfolge feiern? Alle Antworten darauf im Jahresrückblick 2017…

A-Team Frauen
Das Frauen-Nationalteam hat 2017 Frauenfussball-Geschichte geschrieben. Mit dem Sieg am Zypern-Cup anfangs März gewann zum ersten Mal ein Schweizer Frauen-Nationalteam ein internationales Turnier! Das 6:0 in der Gruppenphase gegen Italien war zudem der höchste Sieg des Frauen-A-Nationalteams im Jahr 2017.

Im Sommer folgte mit der Europameisterschaft in den Niederlanden der grosse Jahreshöhepunkt. Mit einem Sieg (2:1 gegen Island), einem Unentschieden (1:1 gegen Frankreich) und einer Niederlage (0:1 gegen Österreich) blieb man jedoch unter den eigenen Erwartungen und schied bereits in der Gruppenphase aus.

Es folgte ein grosser Umbruch im Team. Langjährige Teamstützen wie Caroline Abbé, Martina Moser, Fabienne Humm, Vanessa Bürki, Stenia Michel und Sandra Betschart traten zurück. Neuformiert und verjüngt startete man im Herbst 2017 in die WM-Qualifikation – mit Erfolg. Dank vier Siegen aus vier Partien gegen Albanien, Polen und Weissrussland steht das Team von Martina Voss-Tecklenburg mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze ihrer Qualifikationsgruppe 2.

Die Erfolge des Frauen-Nationalteams wiederspiegeln sich auch in den «Womens National Team Coefficients» der UEFA. Dort belegt die Schweiz hinter England, Holland und Frankreich Platz 4.


U-19 Frauen
Im Juni 2017 bestritt das Frauen U-19 Nationalteam von Nora Häuptle die EM-Eliterunde in Deutschland. Zwei Unentschieden gegen Polen und Island, sowie eine Niederlage gegen Deutschland reichten aber letztlich nicht für das Erreichen der Endrunde.

Da die Schweiz als Veranstalter der EM 2018 im eigenen Land automatisch für die Europameisterschaft qualifiziert ist, bestritt sie im Herbst statt einer Qualifikationsrunde ein EM-Vorbereitungsturnier in der Schweiz. Gegen Norwegen (0:1), die Niederlande (2:5) und Schweden (0:2) gingen alle drei Partien verloren. Im Herbst folgten zwei weitere Länderspielniederlagen gegen Dänemark.


U-17 Frauen
Die U-17 Juniorinnen nahmen im März/April 2017 ebenfalls an einer Eliterunde teil. Ein Sieg gegen Österreich (2:0) und ein Remis gegen die Niederlande (1:1) reichten dem Team von Monica Di Fonzo jedoch nicht, um die EM-Teilnahme zu bewerkstelligen.

Im Oktober startete man neu formiert in die erste Phase der EM-Qualifikation 2017/18. Zwei klare Siege gegen die Färöer (4:0) und die Ukraine (5:0) sicherten der Schweiz die vorzeitige Qualifikation für die Eliterunde 2018. Daran änderte auch die Niederlage im abschliessenden Gruppenspiel gegen Polen (1:2) nichts mehr.


U-16 Frauen
Das Team von Brigitte Steiner absolvierte 2017 drei Länderspiele gegen Belgien, Kroatien und die USA. Auf eine 0:5-Klatsche gegen Belgien folgte ein 3:0-Sieg gegen Kroatien und eine knappe 1:2-Niederlage gegen die USA.



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